Unter dem Wort ,,Vertretung" versteht man meines Wortbuch zufolge ,,die Handlungen, durch die man für jemand anderen die Arbeit macht". Das Wort habe ich zwar zuvor gelernt. Aber es wird häufig von mir verwendet, seit ich in der Bibliothek arbeite. Während meine Kollegen oder Kolleginnen eine SMS an mich schicken, um zu fragen, ob ich ihre Schichte vertreten kann, bitte ich zu einem Urlaub oder einer persönlichen Angelegenheit sie darum, ob sie als Vertreter oder Vertreterin für mich arbeiten. Darüber hinaus stellen wir manchmal aneinander die folgenden Fragen: Arbeitest du heute? Hast du dann eine Vertretung? Hat man also zum Dienst keine Bereitschaft, steht Vertretung konsequent zur Verfügung. Nichtsdestotrotz gestaltet Vertretung nicht immer zur kollegialen Freundschaft aus. In der Aufsichtspraxis führt vielmehr nicht selten eine Ärger herbei. Es liegt daran, dass meine Kollege oder Kolleginnen entweder fahrlässig sind oder überhaupt verantwortungslos.
Vereinbart und versprochen, aber leider vergessen
Der erste Zustand heiß anscheinend, dass zwischen Kollegen eine Vereinbarung zum Schichtsaustausch zwar in meisten Fällen persönlich erledigt wurde, aber leider später ein von ihnen einfach vergisst, sein Versprechen wahrzunehmen. Ohne weiteres ist der andere ziemlich ärgerlich, wobei ich mich einmal befand. Ich hatte damals zugunsten meiner Kollegin mit der viele Schichten ausgetauscht. Ich arbeitete zuerst nach ihrem Wünsch für sie. Als Gegenleistungen musste sie später Vertretungen erbringen. Darauf verließ ich mich. Ansonsten wäre die Verhandlung zum Austausch gescheitert worden. Jedoch passierte eine Angelegenheit an dem Tag, wann sie mit ihren Gegenleistungen anfangen sollte. Meine Kollegin war zwar nach München zurückgegangen. Allerdings sei sie krank gewesen. Aus diesem Grund sei sie nicht in die Bibliothek gefahren. Ich war total schockiert, als ich am Telefonat den Bescheid bekam. Weil ich sowieso in die Universität fahren musste, traf ich eine Entscheidung, meine Sache sofort einzupacken und dann die Aufsicht am Sonntag zu übernehmen. Einige Tagen später erschien die von mir geärgerte Kollegin in der Bibliothek. Nachdem ich erzählte, was bei mir ungerecht passiert war, musste sie sich auch erklären. In Anschluss daran fragte sie mich, warum ich sie nicht angerufen habe.,,Weil ich nicht mehr schuldig bin!“, beantwortete ich.
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2010年4月6日星期二
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